2055 ist keine Lösung – FDP fordert frühere Umfahrung Wilen

Die FDP Herisau lehnt die Vorlage «Verkehr ’45» des Bundes in ihrer aktuellen Form ab. Sie fordert, dass die Umfahrung Wilen der N25 deutlich früher realisiert wird. Die Entlastung von Herisau und der Region darf nicht um Jahrzehnte aufgeschoben werden.

Die Verkehrsbelastung auf der Achse Gossau–Appenzell ist seit Jahren hoch. Durch Herisau fahren täglich bis zu 23'000 Fahrzeuge. Die Folgen sind Staus, Lärm und Luftbelastung sowie eine erhebliche Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit und des öffentlichen Verkehrs. Ein Realisierungshorizont 2055 würde bedeuten, dass Herisau noch während fast drei Jahrzehnten mit der heutigen Belastung leben müsste.


Aus Sicht der FDP Herisau liegt mit der Korridorstudie eine konkrete und umsetzbare Lösung auf dem Tisch. Umso unverständlicher ist, dass der Bund die Umfahrung Wilen erst mit einem Realisierungshorizont 2055 vorsieht. Die FDP Herisau fordert deshalb, das Projekt «N25 Umfahrung Wilen (AR/SG)» im STEP Nationalstrassen vorzuziehen und spätestens im Planungshorizont 2045 zu berücksichtigen.


Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist nicht nur für die Lebensqualität in Herisau wichtig, sondern auch für die Entwicklung der gesamten Region und ihrer Wirtschaft. Die FDP Herisau fordert deshalb: Die verkehrliche Situation muss jetzt und nicht erst 2055 angegangen werden. Die Schweiz hört nicht nach Winterthur auf!
 

FDP.Die Liberalen Herisau