Am 27. September 2026 stimmen die Herisauerinnen und Herisauer über die Volksinitiative «Obstmarkt Herisau: Keine Zwängerei, ein Nein ist ein Nein» ab. Die FDP Herisau hat ihre Mitglieder zur Vorlage befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Einstimmig wird empfohlen, die Initiative abzulehnen.
Obstmarkt 2.0 verdient eine zweite Chance
Für die FDP Herisau ist klar: Das Zentrum von Herisau braucht eine zukunftsgerichtete Lösung. Das überarbeitete Projekt Obstmarkt 2.0 wurde nach dem Volksentscheid gezielt weiterentwickelt. Die Planung ist mittlerweile zu 95 Prozent abgeschlossen. Aus Sicht der FDP Herisau bietet das Projekt damit einen klaren Mehrwert gegenüber der heutigen Situation und verdient eine zweite Chance.
Demokratischen Prozess nicht torpedieren
Die FDP Herisau kritisiert, dass die Initiative den eingeschlagenen und demokratisch abgestützten Prozess zur Weiterentwicklung des Gemeindezentrums torpediert. Bei einer Annahme der Initiative würde die Gemeinde dennoch erhebliche Mittel in die Sanierung des bestehenden Zentrums investieren müssen – ohne einen zusätzlichen Mehrwert.
Für die FDP Herisau ist deshalb entscheidend, jetzt nach vorne zu schauen und eine tragfähige Lösung für das Zentrum zu ermöglichen. «Ein Nein zur Zwängerei-Initiative ist ein Ja zu einer zukunftsgerichteten Entwicklung des Herisauer Zentrums», ist die FDP Herisau überzeugt.
Die FDP Herisau engagiert sich deshalb in der «IG für überzeugende Zentrumslösungen» gegen die Initiative. Gemeinsam mit dem Petitionskomitee «Für ein lebendiges und aktives Dorfzentrum», EVP, GLP, Die Mitte, SP und der Stiftung Dorfbild Herisau setzt sie sich für eine überzeugende und zukunftsfähige Lösung für das Herisauer Zentrum ein.
FDP.Die Liberalen Herisau